SNOW NEGATIVES - LUX
Wetzler, Vrba, Schulman, Lux
Wo beginnt Hass? Warum neigen wir dazu, das Böse zu verharmlosen oder gegenüber Unrecht gleichgültig zu bleiben? Sind wir klüger und widerstandsfähiger als unsere Vorfahren? Ist Krieg ein unvermeidlicher Zustand? Lässt er sich verhindern? Und wenn nicht – was geschieht dann? Der Abspann läuft.
"Nach Auschwitz ein Gedicht zu schreiben, ist barbarisch."
Mit diesen Worten forderte der deutsche Philosoph Theodor W. Adorno die
Kunst dazu auf, auf die Schrecken des größten Genozids der Geschichte zu
reagieren.
Das Schicksal dreier Menschen im Widerstand gegen den Faschismus: Der Schauspieler Štefan Lux reist 1936 nach Genf, um gegen das nationalsozialistische Deutschland zu protestieren. Die jüdische Fotografin Faye Schulman vergräbt 1943 ihre wertvollen Negative. Die aus Trnava stammenden Schriftsteller Alfréd Wetzler und Rudolf Vrba fliehen 1944 aus einem Konzentrationslager und verfassen eines der bedeutendsten Zeugnisse des 20. Jahrhunderts.
Die Inszenierung Snow Negatives: Wetzler, Vrba, Schulman, Lux in der Regie von Dávid Paška ist eine internationale Koproduktion anlässlich des 80. Jahrestages des Endes des Zweiten Weltkriegs. Das Projekt entsteht in Zusammenarbeit mit dem JK Opole Theatre (Polen) und dem Divadlo Jána Palárika in Trnava (Slowakei) mit Unterstützung der Digital Theatre Academy in Dortmund (Deutschland).
Text und Regie: Dávid PaškaDramaturgie: Jakub Molnár
Bühne: Július Leon Seiler
Kostüme: Maria-Lena Poindl
Musik: Michal Paľko
Kamera: Xavier Pawlowski
Kameraassistenz: Laurence M. Trottier
Polnische Übersetzung: Olga Aleksandra Stawińska
Produktion: Adriána Lizoňová
FILM "LUX"
Daniel KamenLili Winderlich

